Manchmal bin ich ein richtiger Tolpatsch. Aber wer ist das nicht? Es ist immer besonders schade, wenn durch ein kleines Missgeschick Macken in Schränken oder Tischen zurückbleiben, die so ein schönes Möbelstück dauerhaft verschandeln! Bei mir hat es zuletzt meinen geliebten Eckkleiderschrank getroffen, den ich mir erst vor kurzer Zeit gekauft habe. Eine unachtsame Bewegung und schon hatte ich mit meinem Schirm eine Macke in das Holz gehauen.
Stopfen, Streichen, Wachsen
Der Schrank war, wie bereits erwähnt, noch nicht besonders alt und da ich mir mit dem guten Stück von Living24.de einen Herzenswunsch erfüllt habe, wollte ich die Macke schnell ausbessern. Zumal diese auch gut sichtbar an der Frontseite des Schranks zu finden war. Für so einen Fall gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten. Ich beschloss den Schaden mit der passenden Farbe überdecken. In so einem Fall bietet es sich an, die Stelle je nach Tiefe der Macke mit Silikon oder einem anderen formbaren Material zu „flicken“ damit später keine Mulde im Holz bleibt. Es gibt auch spezielle Holzspachtelmasse, Silikon hatte ich nur noch im Haus. Das Material sollte sehr sparsam aufgetragen werden, da man sonst die Mulde gegen einen unschönen Hügel tauscht. Im Anschluss an das Streichen der Stelle bleibt zu prüfen, ob der Übergang von alter zu neuer Farbe auch wirklich fließend ist. Ich habe selbstverständlich den richtigen Farbton benutzt, aber das behandelte Holz des Schranks glänzte um die ausgebesserte Stelle herum noch mehr. In einer solchen Situation bietet es sich an, den Schrank erneut zu wachsen. Einige Wachse aus dem Antikbereich ergeben einen schönen Glanz. Jetzt ist mein Schrank so gut wie neu, er glänzt sogar noch ein bisschen mehr.
Lack?
Eine Freundin verriet mir, sie habe in einer ähnlichen Situation farbigen Lack verwendet. Ihr fragt euch jetzt vielleicht auch, wie sie denn die Mulde ausgebessert hat. Sie berichtete mir, dass sie beim Aufräumen gestolpert ist und einen Stuhl gegen ihren Schrank gehauen hat. Der Stuhl war zum Glück aus Metall und hat daher keinen Schaden genommen. Über eine Woche hinweg hat meine Freundin dann täglich ein wenig Lack auf die Macke am Schrank aufgetragen, so dass der Lack gleichzeitig das Stopfmittel, die Farbe und den Glanz brachte. Dennoch erscheint mir diese Herangehensweise unnötig langwierig, aber ich muss zugeben, dass meine Freundin nicht ihren gesamten Schrank neu wachsen musste. Die beste Sache an beiden Wegen ist, dass weder ihr noch mir große Kosten entstanden sind, so dass wir unser Geld nun wieder sinnvoll ausgeben können – am besten gleich wieder mit der Hilfe von meinem liebsten Internetdienst zum Thema Wohnen. Oder vielleicht für ein Konzentrations- und Gleichgewichtstraining?