Gewächshäuser ermöglichen es dem Hobbygärtner, auch witterungsempfindliche, ja sogar exotische Pflanzen im eigenen Garten zu ziehen. Im gemäßigten Klima eines Gewächshauses gedeihen die verschiedensten Pflanzen das ganze Jahr über. Außerdem sind Gewächshäuser perfekt zur Anzucht von Jungpflanzen oder zum Überwintern nicht winterharter Exoten geeignet. Für leidenschaftliche Gärtner sind Gewächshäuser also unverzichtbar.
Im Handel gibt es die unterschiedlichsten Gewächshäuser mit einer Grundfläche von etwa zwei Quadratmetern bis hin zu größeren, etwa zehn Quadratmeter messenden Exemplaren. Egal, ob als platzsparendes Anlehngewächshaus, als Mini-Häuschen auf dem Rasen oder mit einer Arbeitsfläche im Inneren: Diese Gewächshäuser mit ihrer durchdachten Konstruktion und der witterungsbeständigen Kunststoffverglasung inklusive langer Garantiezeiten sind eine tolle Möglichkeit für den Hobbygärtner, selbst empfindliche oder junge Pflanzen unabhängig vom Wetter heranzuziehen.
Die Konstruktion des Gewächshauses
Mit ein bisschen Geschicklichkeit lassen sich Gewächshäuser jedoch auch selber bauen. Am besten verwendet man hierfür verwindungsfreie Holzlatten, die auch nach Jahren nicht verziehen. Für das Fundament eignen sich Beetbegrenzungssteine, die man hochkant und senkrecht entlang des Grundrisses so eingräbt, dass sie etwa 5 Zentimeter aus dem Boden schauen. Mit kleinen Metallplatten aus dem Baumarkt stellt man eine Verbindung zwischen den Steinen und dem Grundgerüst des Gewächshauses her. Eine Seite des Daches sollte höher liegen, damit das Regenwasser ablaufen kann. Die einzelnen Latten verbindet man mit Winkelprofilen, weil das Holz sich auf diese Weise bei Temperaturschwankungen am besten ausdehnen und zusammenziehen kann. Um das Holz vor der Witterung zu schützen, wird es mit einer transparenten Lasur gestrichen. Da manche Lasuren wegen der in ihnen enthaltenen Lösungsmittel den Kunststoff angreifen können, sollte man sich beim Händler erkundigen, ob das gewählte Produkt für diese Konstruktion geeignet ist.
Fertige Gewächshäuser im Handel
Schließlich bringt man mit U-Profilen auf dem Grundgerüst transparente Kunststoffplatten an. Das Dach bedeckt man mit Wellplatten aus ebenfalls durchsichtigem Kunststoff. Um das Gewächshaus belüften zu können, konstruiert der geschickte Heimwerker für die Front verschiebbare Fenster, die an heißen Sommertagen eine frische Brise durch das Häuschen wehen lassen. Auch die Konstruktion der Tür des selbstgebauten Gewächshauses ist eine handwerkliche Herausforderung, die man aber mit ein bisschen Fachkenntnis meistern wird. Für Hobbygärtner, denen all das zu viel Aufwand ist, sind die fertig konstruierten Gewächshäuser im Handel die perfekte Wahl. Denn die Bausätze enthalten alle benötigten Teile von den Schrauben bis zur UV-beständigen Kunststoffverglasung und trumpfen mit praktischen Extras wie zum Beispiel einer zweiteiligen Tür auf. Außerdem entfällt hier das Tüfteln, weil die verschiedenen Modelle so gut durchdacht sind, dass sie sofort einsatzbereit sind.
Hallo Susanne! Das ist ja ne tolle Idee von Dir. Ich hab dieses Jahr ohnehin zum ersten Mal damit angefangen, kleine Samen in einem Mini-Gewächshaus aus dem Baumarkt zu züchten und bald sind die kleinen Pflänzchen so groß, dass man sie eigentlich schon ins freie Pflanzen müssten. Vielleicht bring ich meinen Freund ja dazu, dass er mir noch ein Gewächshaus für unseren Garten baut. Oder ich kauf mir doch lieber eins im Baumarkt, wenn ich es noch diesen Sommer bepflanzen will. Vielen Dank