Wer von uns erfreut sich nicht an der offenen Feuerstelle eines Kamins? Die Flammen spenden nicht nur Wärme, sondern laden auch zu einer geselligen Runde ein. Doch sind die Umbaumaßnahmen dafür meist sehr aufwendig. Leichter dagegen gelingt der Einbau eines Kaminofens.
Selber bauen oder kaufen?
Noch ehe wir unseren Gatten damit überraschen, müssen wir den Kaminofen besorgen. Dieser lässt sich mit einigem Aufwand zwar selbst bauen. Das jedoch überlassen wir lieber dem Fachmann. Ohnehin sind die Konstruktion und der Einbau in der Regel nur in Absprache mit einem Schornsteinfeger möglich. Immerhin handelt es sich hierbei um eine offene Feuerstelle. Doch schon im Baumarkt finden wir eine große Auswahl. Die Preise beginnen hier ab etwa 100 bis 150 Euro und kennen nach oben natürlich keinerlei Grenze. Es gilt also, den goldenen Kompromiss zu finden: Unser Gemahl soll sich über den Ofen freuen, jedoch wegen der Kosten nicht sofort in Ohnmacht fallen. Und darum sind wir beim Gerät selbst generös, wogegen wir beim Einbau sparen.
Materialien und Vorarbeiten
Bevor es handwerklich zur Sache gehen kann, müssen die notwendigen Vorarbeiten getätigt werden. Diese liegen zum einen darin, einige Steine Porenbeton sowie Dünnbettmörtel zu besorgen. Die nehmen wir gleich aus dem Baumarkt mit. Zuhause muss die Wand freigeräumt werden, an der wir den Kaminofen aufstellen wollen. Dabei sollten sie und der Boden tragfähig und eben gestaltet sein. Allzu dünne Wände eignen sich hierfür nicht. Liegen diese Eigenschaften vor, können wir auf den Bau eines Fundamentes verzichten. Das spart Zeit und Geld. Dafür stellen wir den Ofen grob auf und legen die Steine bereits so hin, wie sie später verbaut werden sollen. Die Konturen zeichnen wir mit einem Stift nach, um auch anschließend die gewünschte Ordnung wiederfinden zu können.
Der Einbau
Die Ummauerung für den Kaminofen können wir nun sehr leicht selbst gestalten. Erneut legen wir die Steine aneinander. Nur in diesem Falle verbinden wir sie mit dem Mörtel. Überschüssige Kanten ebnen wir mit einem Schleifbrett. Ist das getan, so muss das Ganze erst einmal austrocknen. Anschließend können wir den Ofen in die gewünschte Position stellen. Möglich wäre es auch, die Umrahmung um ihn herum zu bauen. Jedoch wird er dabei mit Sicherheit sehr schmutzig, was weitere Putzarbeiten aufwirft. Die gemauerten Elemente werden nun verkleidet, was ebenfalls mit Platten aus Porenbeton möglich ist. Lediglich der Anschluss an den Schornstein sollte anschließend wieder dem Schornsteinfeger überlassen werden. Damit wäre der selbst gebaute Ofen jedoch binnen etwa zwei Tagen fertig.